The Long Dark | Die Schneesturm Herausforderung

The Long Dark

The Long Dark: vereister See

Verschneites Nordkanada – Hier spielt The Long Dark.

The Long Dark von Hinterland Studio ist ein Survival-Spiel der anderen Art: Es geht nicht um Zombies und andere Spieler, die mich bekämpfen. Vielmehr bin ich völlig auf mich allein gestellt, im Norden Kanadas  mit dem Flugzeug abgestürzt. Dort gibt es zwar noch menschliche Ansiedlungen, aber kein menschliches Leben mehr… Auf der Suche nach Nahrung, Wasser, Unterkunft und Wärme schlage ich mich durch die schneebedeckte Einöde. Ich weiche Wölfen und Bären aus und versuche herauszufinden, was zur Hölle überhaupt los ist. Die Fluglotsin, die ich kurz vor dem Abstutz im Funk hatte, schrie nur etwas von „geomagnetischem Sturm“! Was auch immer das sein soll; bei Wikipedia kann ich nicht nachschlagen – sämtliche elektrische Geräte scheinen kaputt zu sein – und in der Ferne sehe ich manchmal seltsames Wetterleuchten…

Die Schneesturm- Challenge

The Long Dark: Kalender mit Sturmwarnungen

In dieser Zeitung habe ich die Wetterwarnungen für die nächsten 30 Tage gefunden.

Es gibt Tage, die sind total windstill, man kann durch klare Luft bis zum Horizont sehen.
Die Mittagssonne macht die Kälte dann erträglicher. Es gibt aber auch Zeiten in The Long Dark, da weht der Wind schneidend ums Haus, bringt die Dachziegeln zum Klappern. Die Sicht beträgt dann kaum weiter als bis zur Nasenspitze. Ein Überleben außerhalb der schützenden vier Wände ist nur sehr kurz möglich – wenn überhaupt… Ein solcher Monster-Sturm kündigt sich im Spielmodus „Herausfoderung“ (Challenge) an – und zwar in genau 30 Tagen. Bis dahin muss ich definierte Mengen an Lebensmitteln, Feuerholz, Wasser und Werkzeug gesammelt und in die alte Tankstelle gebracht haben, sonst gibt es keine Chance, den Sturm zu überleben…

Und hier genau setzt der Livestream an, in dem ich diese Challenge bewältigen will…

Tag 1: Rund um die Tankstelle

Am ersten Tag erkunde ich die Gebäude rund um die Tankstelle und finde viele nützliche Dinge, z.B. eine Sturmlaterne. Auf dem Rückweg kommt mir ein Wolf gefährlich nahe, aber ich kann ihn mit einer Magnesiumfackel auf Abstand halten. In der Tankstelle nehme ich mein erstes warmes Abendessen zu mir und verbringe die halbe Nacht damit, meine Vorräte zu verarbeiten…

 

Tag 2: Auf der Suche nach Nähzeug

In leichtem Schneetreiben mache ich mich auf, die Straße entlang, versuche den Wölfen auszuweichen. Beim Holzfällercamp finde ich ein paar Vorräte aber nicht das, was ich am dringendsten brauche: Ein Nähset, mit dem ich meine Kleidung reparieren könnte… Dafür findet sich eine gute Winterjacke, die mir künftig wertvolle Dienste leisten wird. Auch ein Messer fällt mir ganz unverhofft in die Hände. Am Anglerlager finde ich dann auch die Werkbank, die ich zuvor schon gesucht hatte – aber leider kein Beil…

 

In einer der Fischerhütten finde ich endlich ein Nähset und flicke die Löcher in meinen Klamotten. So gegen Kälte gewappnet, mache ich mich ans Eisfischen und brate die fette Beute.

Tag 3: Ein Tag verschlafen in der Fischerhütte

Nach einer Nacht in der Fischerhütte ist dichter Nebel aufgezogen, so dass ich mich weiter in meinen Schlafsack einmümmel und dann noch mal mein Anglerglück auf die Probe stelle.  Am späten Abend gehe ich die Abbruchkante des zugefrorenen Meeres erkunden.

Dann strebe ich die Hütte auf der Haseninsel an. Dort durchsuche ich das Haus und verarbeite die gefundenen Kleidungsstücke, die ich nicht brauche zu Stoff. Todmüde falle ich ins Bett…

Tag 4: Kleider reparieren und völlig überladen…

Was ich gestern im Dunkeln nicht mehr durchsuchen konnte, plündere ich jetzt. Mit 46 Kg Gewicht verlasse ich das Haus und breche in Richtung Nachbarinsel auf. Unterwegs sammele ich alles, was mit an Hagebutten und Bartflechten ins Blickfeld kommt, ein. In der Fischerhütte zwischen den zwei Inseln steht ein Gewehr. Jetzt steht zwischen den Wölfen und mir immerhin ein Schuss aus der Flinte… Ich komme nicht schnell voran, so schwer bepackt bin ich (50 Kg mittlerweile). Schließlich komme ich am Haus des Menschenfeindes an. Dort lade ich die schweren Gegenstände in die Schränke und durchsuche auch dieses Haus…

Nach dem Durchsuchen des Hauses sammle ich vorm Haus auf der Insel ein paar Heilkräuter. Auf dem Rückweg von der Insel zum Festland werde ich einen Moment von einem Bären nervös gemacht. Dafür entdecke ich ein paar Hütten am Wasser, die mir zuvor noch nie aufgefallen waren. Dann zieht es mich zurück in Richtung Tankstelle, da ich auf der Insel schon einige Fundstücke zurücklassen musste. Dort hin muss ich mit leerem Rucksack noch mal zurück… Nach einer Wanderung unter grüngelbem Abendhimmel komme ich an der Tankstelle an und entlade meine Vorräte. Einen Teil muss ich erst noch weiter verarbeiten: Ich zerreiße überzählige Kleidungsstücke und bessere mit den Stoff-Fetzen andere Kleidung aus. Die Heilkräuter werden zu einem Bartflechten-Verband verarbeitet. Danach gehe ich ins Bett.

Tag 5: Wolfsangriff und Hütten am See

Ich breche aus der Tankstelle auf und werde als erstes freudig von einem Wolf begrüßt, der mit mir spielen will… Hier verfeuere ich meinen einzigen Schuss Munition und bekämpfe das Tier anschließend mit dem Messer. Verärgert gehe ich zurück zu den beiden Häusern am See, die ich gestern entdeckt habe und durchsuche sie nach Brauchbarem. Als ich das erste Haus wieder verlasse, sehe ich von der Veranda aus einen Bären. Der sieht mich auch und brüllt mich an. Dann ergreift er die Flucht… Verunsichert sprinte ich zum zweiten Haus. Das ist mir in The Long Dark noch nie passiert, dass ein Bär einfach so Reißaus nimmt, vor mir. Im Haus finde ich sehr viele Kleidungsstücke, die ich bis in die Nacht hinein zerlege. Den Stoff brauche ich im Zweifelsfall, um daraus Verbände für meinen Whiteout-Vorrat herzustellen.

Tag 6: Sturmwarnung

Mein Kalender warnt mich an diesem Tag, dass ein Kategorie-1-Schneesturm auftauchen könnte – mit einer Chance von 20%. Daher plane ich, mich voll gepackt mit Kleidung und Stoff auf den Rückweg zum Basislager zu machen.

Vor der Tür kann ich aber nicht davon ablassen, erst mal zu schauen, wo sich der Bär aufhält, der Tags zuvor vor mir geflohen ist. Leider finde ich ihn nicht auf Anhieb und ehe ich mich versehe, bin ich auf der nächsten Insel gelandet und hole meine Vorräte aus dem Haus des Menschenfeindes. Dort riechen die Fische im Kühlschrank schon etwas streng – ach ja, der Strom ist ja ausgefallen – so dass ich vorm Haus ein Feuer anzünde und sie brate. Voll beladen trete ich den Rückweg zur Tankstelle an. Unterwegs nehme ich noch den Rehkadaver mit, der auf dem Eis liegt, wo er von Wölfen gerissen wurde. Zurück in der Tankstelle wird wieder gekocht und gebrachten, bis ich müde bin und schlafen gehe.

Tag 7: The Long Dark kündigt noch mal einen Sturm an.

Am Morgen stelle ich fest, dass mir immer noch Werkzeug fehlt – ein Beil und eine Brechstange würden mir das Leben extrem vereinfachen. Für heute gibt es wieder  eine 20%ige Sturmwarnung aus. Nachdem der Sturm gestern aber ausgeblieben ist, bin ich mir unsicher, wie ernst ich die nehmen soll. Ich muss das Gewicht meines Rucksacks reduzieren und beschließe, das Gewehr im Haus zurück zu lassen, bis ich die Munition dazu gefunden habe. Dann breche ich auf. Mein Ziel ist das Haus auf der Anhöhe über dem Küstenstädtchen.

Nachdem ich in dem Haus den Schuhschrank in der Küche entdeckt und auch sonst alles Wertvolle eingesammelt habe, wandere ich weiter aufwärts, zum Container der Waldarbeiter. Ich hoffe, hier ein wenig mehr Technik-lastige Dinge – sprich Werkzeuge – zu finden. Der Weg zum Container verläuft ohne Zwischenfälle, ich begegne nur einem Hirsch und einem Bären Leider ist das, was ich in der Hütte finde, nicht so sonderlich ergiebig und es geht weiter den verschneiten Bergweg entlang. Leider ist es sehr neblig, aber schließlich finde ich drei verschneite Hütten, in denen ich mich erst mal hinlege und etwas ruhe. Auch im Abendrot sieht der Nebel nicht viel besser aus, so dass ich nach dem Erkunden der dritten Hütte dort die Nacht verbringe.

Tag 8: Eisfischen besiegelt mein Schicksal

Am nächsten Morgen breche ich auf zum Eisfischen, was mein Schicksal besiegelt…

 

 

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