WINTERMUTE: The Long Dark Überlebenshandbuch

Überlebenshandbuch The Long Dark von KlabauterMannLP
Überlebenshandbuch The Long Dark von KlabauterMannLP

Hier findet ihr meine „The Long Dark  Anleitung“ 2017, teilweise mit den dazugehörigen Videos. Mit diesem Überlebenshandbuch möchte ich euch den Einstieg in die The Long Dark-Welt leichter machen und ein paar Tipps und Tricks mit euch teilen. So könnt ihr es vermeiden, an denselben Themen zu verzweifeln, an denen ich mir die Zähne ausgebissen habe.

Klabbis Überlebenshandbuch zu #TheLongDark bietet Tutorials, Tipps und Tricks zum Einstieg in WINTERMUTE. Klick um zu Tweeten

 

Grundlagen – Überlebenshandbuch Band 1

Du bist grad irgendwo in der Welt von The Long Dark aus dem Flugzeug gesprungen und mehr oder weniger sanft auf dem Boden gelandet. Der Wind fegt dir beißend kalt dir in die Klamotten und du fragst dich: Was tue ich jetzt? Noch während du dich umsiehst und zu orientieren versuchst, wird dir kälter und kälter. Da bleibt nur eins: Loslaufen.

Kapitel 1: Unterkunft – ein Schutzraum gegen Wind und Kälte

Raus aus der Kälte

Als erstes gilt es, aus der Kälte raus zu kommen. Hierfür suchst du am besten nach Anzeichen von Zivilisation: Straßen, Stromleitungen, Wege, gerodete Bäume, angepflanzte Schonungen oder Gebäude. Auch verfallene Gebäude weisen manchmal den Weg. Selbst wenn sie keinen Schutz mehr bieten, steht vielleicht eine intakte Hütte in der Nähe. Oder sie verfügen über einen Keller, den man noch betreten kann. Eventuell beginnt in der Nähe auch nur ein Weg, dem du in die Zivilisation folgen kannst. In intakten Gebäuden ist die Temperatur häufig so hoch, dass du dich aufwärmen kannst.

Warmer Schlafplatz

Außerdem stehen da Betten, die einem im Schlaf noch mal einen Wärme-Bonus geben. Prinzipiell kannst du dich auch mit dem Schlafsack in ein Auto legen. Dort ist es ebenfalls windgeschützt. Aber wenn es draußen zu kalt wird oder der Schlafsack einen schlechten Zustand hat, kann es sein, dass man im Schlaf friert und im schlimmsten Fall auch erfriert. Das Überlebenshandbuch rät davon ab. Außerdem findest du in Unterkünfte Schutz vor wilden Tieren. Und in Schränken und Regalen haben die vorherigen Bewohner allerlei nützlicher Dinge zurück gelassen.

 

Kapitel 2: Hunger und Durst stillen (Wasser kochen)

Essen und Getränke findest du je nach Schwierigkeitsgrad reichlich oder gerade so ausreichende Mengen in Gebäuden und Autos. Manchmal findet man auch die Leiche eines anderen Wanderers, der eventuell noch etwas Ausrüstung im Rucksack oder am Körper mit sich trägt.

Wenn du durstest, verlierst du relativ schnelle (Gesundheits-)Zustand – die Lebensenergie im Spiel. Sinkt der Zustand auf 0%, stirbst du. Hunger hältst du länger aus als Durst. Den Gesundheitszustand regenerierst du am schnellsten im Schlaf. Das funktioniert aber nur, wenn Hunger, Durst, Kälte und Müdigkeit keine kritischen, dunkelroten Werte erreicht haben. Solange du genug Nahrungsvorräte hast, kannst du in einem intakten Haus wirklich gut überleben.

The Long Dark Überlabenshandbuch - ACHTUNG!Aber Vorsicht! Achte auf den Zustand der Nahrungsmittel, der über einen farbige Prozent-Wert angezeigt wird. Mit verdorbener Nahrung kannst du dir nämlich eine Lebensmittelvergiftung zuziehen. Das Auskurieren kostet dich neben Medikamenten auch Zeit. Faustformel: Ein Zustand über 50% ist sicher, unter 50% gibt es ein steigendes Risiko für eine Lebensmittelvergiftung. Insbesondere, wenn im Namen des Nahrungsmittels das Wort „schimmlig“ auftaucht, ist es oft sinnvoller, ein wenig zu hungern als verdorbene Nahrungsmittel zu essen.

 

Kapitel 3: Kleidung richtig kombinieren und winterfest machen

In Autos und in Gebäuden findest du – je nach Spielmodus – vergleichsweise viele Kleidungsstücke. Seit dem Resolute Outfitter- Update im Dezember 2016 kannst du sie auch übereinander ziehen. Das heißt, du kannst beispielsweise zwei Hosen oder zwei Paar Socken miteinander kombinieren.

Boni über Boni

Jedes Kleidungsstück hat einen Wärmebonus und einen Windschutzbonus. Beide Gleichen Minusgrade aus. Der Wärmeschutzbonus hilft gegen Kälte, wenn es windstill ist. Wenn du dich in Gebäuden oder im Windschatten aufhältst, gilt derselbe Bonus. Der Windschutzbonus hingegen hilft, wenn dir der kalte Wind um die Ohren peitscht. In der neuen Puppen-Ansicht kannst du verschiedene Kleidungsstücke kombinieren. Dabei werden alle Boni addiert und du kannst testen,welche Kombination am effektivsten schützt. Neu hinzu gekommen sind ein Wert, wie wasserabweisend ein Kleidungsstück ist. Wenn du Kram mit einem hohen Wert findet, lohnt es sich, ihn in der äußeren Schicht zu tragen. Nur dann schützt dieser Bonus wirklich. Außerdem gibt stabile Kleidung einen gewissen Schutz gegen Tierbisse. Gleichzeitig schränkt stabile Kleidung aber die Beweglichkeit stärker ein. Auch hierfür gibt es natürlich einen Wert, der von der Dauer der maximalen Sprint-Zeit abgezogen wird.

Handarbeit ist angesagt

Überflüssige Kleidungsstücke kannst du zerlegen. So bekommst du Stoff und Leder, die leichter sind. Mit ihnen kannst du Kleidung und Schuhe flicken. Sobald du ein Nähset oder Angelzeug findest, solltest du mit diesen Reparatur-Vorhaben beginnen. Je besser der Zustand der Kleidungsstücke insgesamt ist, desto mehr der Schutz-Boni kommen zu tragen.

 

Kapitel 4: Feuer entfachen – ganz einfach mit Überlebenshandbuch!

Feuer ist in einer verschneiten, menschenverlassenen Gegend ohne Stromversorgung lebenswichtig.

Grundlagen

Um ein Feuer zu entzünden, benötigst du eine Zündquelle, Zunder und Brennmaterial. Optional kannst du Brandbeschleuniger nutzen, wenn du etwa kurz vorm Erfrieren bist und schnell Wärme brauchst. Die Wahrscheinlichkeit, ein Feuer zu entfachen, hängt von deiner Grund-Fähigkeit ab und der geschickten Kombination der Feuer-Bestandteile. Mit einem Feuerstahl entfachst du beispielsweise ein mit Lampenöl getränktes Buch leichter als du einen Scheit Tannenholz mit einem Papp-Streichholz und etwas Zunder zum brennen bringst.

Strategische Entscheidung

Je nach Situation gilt es hier, fehlende Ressourcen sinnvoll zu kompensieren. Hast du zum Beispiel Streichholz-Mangel, kann es sinnvoll sein, Brandbeschleuniger zu verwenden. Dann kannst du sicher sein, mit dem letzten Streichholz Feuer zu entfachen. Wenn das Feuer brennt, musst du es am Leben halten, indem du rechtzeitig Brennstoff nachlegst. Hier lohnt es sich, frühzeitig einen Vorrat anzulegen.

Feuer brennt – was nun?

Du kannst allerlei Items im Spiel kochen. Dadurch erhöht sich beispielsweise bei Fleisch die Haltbarkeit deutlich. Manche Dinge musst du garen bzw. aufbrühen. so entsteht aus Kaffeepulver und Wasser eine Tasse Kaffee. Außerdem lässt sich auf einem brennenden Feuer Schnee schmelzen. Das Wasser musst du dann aber erst noch abkochen, bevor du es ohne das Risiko einer Lebensmittelvergiftung trinken kannst. Außerdem kannst du einem Feuer einen Fackelstock entnehmen. So erschließt du dir eine Licht- und Wärmequelle. Wärme in kalten Schneesturm-Nächten spenden auch Mahlzeiten, die du auf deinem Feuer gekocht oder erhitzt hast. Eine Dose Pfirsiche stillt Durst und Hunger – eine Dose erhitzter Pfirsiche führt zusätzlich zu einem Wärme-Bonus und schützt gegen Kälte.

 

Kapitel 5: Gebäude systematisch durchsuchen

Du hast ein verlassenes Gebäude gefunden und durchstöberst es nach Brauchbaren Gegenständen. Wie stellst du sicher, dass du nichts übersiehst? Geh systematisch vor. Das Überlebenshandbuch verrät wie:

Raum für Raum im Uhrzeigersinn – die Mitte zum Schluss

Durchsuche immer einen Raum nach dem anderen. Geh dabei am Besten im Uhrzeigersinn vor – einen Schrank nach dem anderen und Regal für Regal. Vergiss in Wohnhäusern die Kühlschänke, Öfen, Waschmaschinen und Wäschetrockner nicht. Ganz zum Schluss schau auch in der Mitte des Raumes. Vielleicht steht hier etwas auf dem Tisch – oder es liegt darunter.

In die Hocke gehen und überall suchen

Viele Orte, an denen verwertbare Gegenstände liegen, sind nicht auf den ersten Blick zu sehen. In die untersten Regalfächer kannst du oft nur blicken, wenn du in die Hocke gehst. Dasselbe gilt für einen Blick unter ein Bett oder ein Sofa. Hier liegen oft wahre Schätze! Auch in geöffneten Schränken oder hinter Gegenständen, die an der Wand lehnen kannst du die ein oder andere Patronenkiste finden. Manchmal schaut nur ein kleines Stück des Gegenstands hinter anderen Gegenständen hervor. Du kannst ihn leicht übersehen. Vor allem in neueren Regionen kann es sich auch lohnen, wenn du Kisten zertrümmerst. Manchmal ist darin etwas enthalten.

Zum Schluss noch mal mit Licht

Die Abschlussrunde durch ein Haus drehst du am Besten mit einer Lichtquelle. Schau hierbei noch mal in alle dunklen Ecken. Dort hast du vielleicht etwas übersehen. Warum tust du das in einem separaten Durchgang und nicht sofort? Während des Durchwühlens der Schränke, Kisten und Schubladen vergeht Zeit. Und in dieser Zeit verbrennst du Petroleum oder eine Fackel. Das ist aber gar nicht nötig, wenn du in gut beleuchteten Ecken suchst. Daher empfiehlt das Überlebenshandbuch: Erst ganz am Schluss einen Check mit Lichtquelle.

Wichtige Ressourcen für die Startphase

  • In Toiletten findest du häufig Trinkwasser, das du abschöpfen kannst.
  • Vorhänge und Handtücher kannst du zu „Stoff“ zerreißen – der ist wichtig, um verschlissene Kleidung aufzubessern und Verbände herzustellen.
  • Manche Häuser haben einen Keller, den du im Außenbereich durch eine Luke betreten kannst.
  • Dort stehen oft Waschmaschinen und Wäschetrockner, in denen du wertvolle Kleidung findest.

 

 

Kapitel 6: Schlaf und Regeneration

Kapitel folgt als nächstes

  • Kurzes Aufwärmen (Betten und Schlafsäcke 5-6° Wäremebonus)
  • Vor dem Schlafen testen, wie warm es sein wird
  • mit einkalkulieren, dass es ggf. kälter wird
  • Wasser, Kalorien und Regeneration — > Tee
  • Manchmal besser Inventar zerschlagen zum Aufwärmen
  • Früher morgen: kälteste Zeit am Tag

 

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