The Long Dark – Empfehlung der Entwickler: Nutze die Maps zum Spiel *NICHT*!

„[…] Ich empfehle euch wirklich: benutzt *KEINE* community Maps […]“, sagt Raphael van Lierop, der Creative Director von Hinterland Studios den Spielern von The Long Dark .


In mehreren Tweets führt er aus, warum man ohne Karte ein intensiveres Spielerlebnis hat – und ich kann ihm nur zustimmen. Und das obwohl ich selbst solche Maps erstellt und veröffentlicht habe.

Sich auf die Emotionen einlassen, die die Spielcharaktere erleben

The Long Dark, sagt er, ist ein Spiel, das dir als Spieler die Möglichkeit anbietet, dich völlig verloren und orientierungslos zu fühlen. Und es ermöglicht dir das stolze Gefühl, wenn du das lebensrettende Ziel erreicht hast. Wer diese Erfahrungen machen will, hat es ohne eine externe Kartein der Hand leichter. Sicher kannst du dich auch mit einer Community-Map verirren, aber solange du das nicht merkst, fühlst du dich sicher und kannst erst später das Gefühl der Verzweiflung nachempfinden, das Will oder Astrid haben müssen, wenn sie durchs verschneite Kanada wandern.

Damit nicht jeder Durchlauf des Spiels in einem verzweifelten, schnellen Tod endet, haben die Entwickler ja Hilfestellungen mit ins Spiel rein programmiert:

  • große Geländemerkmale
  • den Sonnenstand
  • Geräusche, wie klappernde Dachziegeln
Schiffe, markante Berge, Flüsse, umgeknickte Bäume oder auch ein gestrandeter Wal - all das können Geländemerkmale sein, die dir die Orientierung in The Long Dark erleichtern.
Schiffe, markante Berge, Flüsse, umgeknickte Bäume oder auch ein gestrandeter Wal – all das können Geländemerkmale sein, die dir die Orientierung in The Long Dark ohne Karte erleichtern.

„Nach Hause kommen“ ohne Karte in The Long Dark

Wenn du die Region selbst Stück für Stück erkundest, fühlt sich das ein bisschen an wie „nach Hause kommen“, wenn du wieder an einen bekannten Ort kommst. Das ist etwas, das du dir in der Intensität vielleicht nimmst, wenn du die Region anhand einer vorgefertigten Karte erschließt.

Beispiel: In einem Update hatten die Entwickler eine Karte umgestaltet und haben mir damit einen der intensivsten Spiel-Momente in The Long Dark bereitet. Ich wusste, dass auf einem Berg ein Aussichtsturm ist und wollte dort hin. Es war schon spät, so dass ich beschloss, dort zu übernachten. Als ich in der Dämmerung dort ankam, war der Turm weg. Es lag zerstört und in seine Einzelteile zerbrochen auf dem Gipfel-Plateau. „Was ist denn hier passiert?!“ war meine entsetzte Frage. „Wo sollte ich denn jetzt schlafen? Warum ist der Tum umgestürzt? Oder was hat ihn umgeworfen?!“ Diese verstörenden Gedanken konnten mich nur so betroffen machen, weil ich diese Region kannte. Ich hatte sie mir erschlossen, war dutzende Male dort gewesen und jetzt war der Turm plötzlich weg.

Keine Bevormundung, nur eine Empfehlung, ein Denkanstoß

Ob du jetzt mit oder ohne vorgefertigter Landkarte spielt, ist natürlich dir überlassen. Ich werde sie hier online lassen. Auch Raphael sagt das in seinem Twitter Thread sinngemäß so. Es ist eine Empfehlung, die Maps erst mal weg zu lassen, verbunden mit der Einladung, dich aufs eigenständige Erkunden einer Region einzulassen, die so designed wurde, dass das gut möglich ist…

Viel Spaß in der stillen Apokalypse!

Auch interessant: Anfang September erscheint eine Version des Spiels für den stationären Handel, mit Box, DVD und einem Booklet mit Überlebens-Tagebuch und einer Übersichtskarte 😉

 

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